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            <titleStmt>
                <idno>I/176</idno>
                <title>Schreiben der früheren Hofdame der Königin Luise, Adelaide Gräfin von
                    Fürstenstein, an den Oberkammerherrn und Hausminister Wilhelm Fürst zu
                    Wittgenstein</title>
            </titleStmt>
            
            <publicationStmt>
                <publisher>Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)</publisher>
            <availability>
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA</licence>
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                <idno type="URLWeb">https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558</idno>
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            </publicationStmt>
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                        <institution>GStA PK</institution>
                        <idno>
                            <idno type="shelfmark">BPH, Rep. 192, Nl Wittgenstein, W. L. G. zu, IV
                                Nr. 2,2, Bl. 2–4</idno>
                            <idno type="scan">Auftrag 66865, Scans
                                0025-0027; Aktenreferat 0028</idno>
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                    <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Fürstenstein, Karoline ADELAIDE Christiane Julie Gräfin
                        von (1784-†)</persName>
                    <placeName>Berlin</placeName>
                    <date when="1842-05-30" cert="high"/>
                   
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, WILHELM Ludwig Georg Graf
                        (Fürst) zu (1770-1851)</persName>
                </correspAction>
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                    <change type="signing">
                        <persName role="signee" ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Fürstenstein,
                            Karoline ADELAIDE Christiane Julie Gräfin von
                        (1784-†)</persName>
                    </change>
                </listChange>
            </creation>
            <abstract>
                <p>Einstellungsforderungen als Hofdame von Prinzessin Marie – Bedingungen für ihre
                    Tochter am Hof</p>
            </abstract>
            <abstract type="short">
                <p>Adelaide von Fürstenstein an Wittgenstein: Einstellungsbedingungen als
                    Hofdame</p>
            </abstract>
        </profileDesc>
    </teiHeader>
    <text type="letter">
        <body>
            <div type="writingSession">
                <p>Indem ich mir erlaube Ew. <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Durchlaucht</persName> die
                    verlangte kleine Notiz zu übersenden, darf ich die Bemerkung hinzufügen, daß es
                    vielleicht der Lage der Sache angemessen seyn würde wenn ich vorläufig die mir
                    gnädig angetragene Stelle nur auf zwei Jahre annähme, indem dieses von beiden
                    Seiten die Verhältnisse erleichtern würde.</p>
                <p>Mich Ihrem fernern freundlichen Wohlwollen empfehlend, bin ich ganz
                    gehorsamst</p>
            </div>
            <div>
                <closer>
                    <signed>Adelheid <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Fürstenstein</persName>
                        <lb/>geb. Gr. Hardenberg</signed>
                </closer>
            </div>
          
            <div type="writingSession" n="2" hand="#author">
                <p>Ich bitte um gnädige Berücksichtigung folgender Punkte:</p>
                <p>Freien und ausschließlichen Gebrauch einer Hof-Equipage und die Erlaubniß mit
                    derselben spatzieren zu fahren und bei jeder Gelegenheit meine Tochter mitnehmen
                    zu dürfen.</p>
                <p>Eintritt meiner Tochter mit den Hofdamen an den verschiedenen Höfen wo meine
                    Tochter mit mir befohlen, und ich Dienst zu versehen hätte.</p>
                <p>Die Erlaubiß in der Stadt zu verweilen während die hohen Herrschaften sich in
                        <placeName>Glienicke</placeName> befinden, und bei den
                    Gelegenheiten wo ich dort die Befehle Ihrer Königl. <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Hoheit</persName> einzuholen hätte, die gnädige Gestattung meine Tochter
                    mitzubringen und bei mir zu behalten.</p>
                <p>Wegen Familien Verhältnissen Gewährung der Bitte das gnädige Anerbieten meine
                    Tochter zur surnumeraire Hofdame zu ernennen, ablehnen zu dürfen: Sollte dieses
                    aber durchaus mit den Ansichten der hohen Herrschaften nicht in Uebereinstimmung
                    seyn, so bitte ich – unterthänig meine Tochter als Surnumeraire zu keinem andern
                    Dienst verpflichten zu wollen, als nur bei außerordentlichen höf.
                    Feierlichkeiten.</p>
                <p>Verpflichtung meinerseits Ihre <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Hoheit</persName> auf
                    Ihren Badereisen zu folgen, mit der unterthänigen Bitte zeitig genug davon in
                    Nachricht gesetzt zu werden, um für das Unterkommen meiner Tochter sorgen zu
                    können.</p>
                <p>Jedes Jahr einen dreimonathlichen Urlaub, den ich nach der Bequemlichkeit Ihrer
                    Königl. <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Hoheit</persName> zu nehmen hätte.</p>
                <p>Die Erlaubniß in meiner Wohnung zu bleiben, im Fall aber meine Verhältnisse sich
                    ändern sollten, die Gestattung die Wohnung der abgehenden Frau <rs type="occupation" key="P0008026">Oberhofmeisterin</rs>
                    zu beziehen.</p>
                <p>Wegen der Entfernung der Wohnung vom <placeName>Palais</placeName>, die Bestimmung der Zeit wo ich die Befehle Ihrer Königl.
                        <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Hoheit</persName> einzuholen oder solche zu
                    erwarten hätte.</p>
                <p>Die Erlaubiß einen der beiden der Frau Oberhofm. gestatteten und vom Hof
                    besoldeten und gekleideten Laquaien, ganz unter eigener Controlle zu haben und
                    diesen daher annehmen und entlassen zu dürfen.</p>
            </div>
            <div type="comment">
                <p>Daraufhin entwarf Wittgenstein als Antwort (undatiert): „Hofequipage wie die
                    andern Frau Oberhofmeisterinnen nur mit dem Unterschied: daß es der Frau
                        <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Gräfin</persName> erlaubt sein soll, hochderen
                    Tochter mitzunehmen. <lb/>2. der Fall kommt vor: daß die Frau
                    Oberhofmeisterinnen <hi rendition="#u">allein</hi> und <hi rendition="#u">ohne</hi> Damen Allerhöchst zur Tafel befohlen werden. <lb/>3. den
                    JahresUrlaub wünschen SrKögliche <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Hoheit</persName> auf
                    zwei Monate zu beschränken da die Bedingung wegen <placeName>Glienicke</placeName> an sich schon ein mehrmonathlicher Urlaub ist.
                    <lb/>4. Den Laquai wollen SrKögliche <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Hoheit</persName>
                    nur von da ab als Eignen Diener der Frau <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0005558">Gräfin</persName> gewähren, wenn eine Vakanz es gestattet, da gegenwärtig
                    der Etat vollzählig ist. <lb/>nur bei großen Hof Feierlichkeiten Uhrlaub von 3
                    Monathen solange die Mutter lebt. (Konzept; in der Akte, Bl. 6.)</p>
            </div>
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