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                <idno>III/29</idno>
                <title>Handschreiben Friedrich Wilhelms III. an Staatskanzler Karl August Fürst von
                    Hardenberg</title>
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                <publisher>Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)</publisher>
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                            <idno type="shelfmark">BPH, Rep. 192, Nl Wittgenstein, VI 1, Nr. 13,
                                Bl. 19–19v</idno>
                        </idno>
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                    <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0007646">Preußen, Friedrich Wilhelm III., König von
                        (1770-1840)</persName>
                    <date when="1822-07-10" cert="high"/>
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                    <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0007646">Hardenberg, Karl August Freiherr (Fürst) von (1750-1822)</persName>
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                <note>Die Abschrift ist von der Hand Wittgensteins. </note>
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            <abstract>
                <p>Der König bedauert, dass Hardenberg seine Absicht missverstand. Die Zuziehung
                    Wittgensteins zu seinen Vorträgen erfolgt nicht, weil er Hardenberg nicht traut
                    oder um Hardenbergs Ehre und Ansehen herabzusetzen. Vielmehr will er Hardenbergs
                    Einsichten und Erfahrungen so lange als möglich nutzen. Dessen Anträgen wegen
                    Vereinfachung der Geschäfte bei der Post sieht der König entgegen, wünscht aber,
                    dass Hardenberg ihm diese Anträge vor seinem Vortrag übersendet, damit er sich
                    vorbereiten kann und um den Vortrag für beide zu erleichtern. </p>
            </abstract>
            <abstract type="short">
                <p>Friedrich Wilhelm III. an Hardenberg: Zuziehung eines Dritten zu
                    Immediatvorträgen ist kein Vertrauensmangel</p>
            </abstract>
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    <text type="letter">
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            <div type="writingSession">
                <p>Mit Bedauern habe ich aus Ihrem Schreiben ersehen, daß Sie das meinige in Betreff
                    der Zuziehung des F. <persName ref="https://actaborussica.bbaw.de/v9/P0007646">Wittgenstein</persName> zu Ihren
                    Vorträgen ganz misverstanden haben und seinen Inhalt als einen Mangel meines
                    Vertrauens betrachten, worüber ich Sie noch ohnlängst ganz beruhiget zu haben
                    glaubte. Ich kann unmöglich einräumen, daß dieses Ihrer Ehre nachtheilig sey, in
                    der Welt Aufsehen erregen wird, oder daß ich dabei beabsichtigt hätte, einen
                    Controlleur zu Ihren Vorträgen zu ernennen und es war mir daher unerwartet, daß
                    Sie meiner Absicht diese Auslegung gegeben haben. Ich habe Ihnen schon gesagt,
                    daß ich Ihre Einsichten und Erfahrungen solange als möglich zu benutzen wünsche
                    und ich erwarte daher daß sie dieses bei Ihren Vorschlägen, die Sie mir nach
                    Ihrer Rückkehr von <placeName>Pyrmont</placeName> einreichen
                    wollen, auf alle Weise berücksichtigen werden. </p>
                <p>Ihre Anträge wegen Vereinfachung der Geschäfte, wegen der Organisation der Post
                    werde ich entgegen sehen; ich wünsche aber daß Sie mir solche einige Zeit vor
                    Ihrem Vortrag überschicken, um mich dazu vorzubereiten und Ihnen und mir den
                    Vortrag zu erleichtern. </p>
                <p>Sehr gerne bewillige ich Ihnen übrigens den Kururlaub nach <placeName>Pyrmont</placeName> und wünsche recht aufrichtig, daß der
                    Gebrauch des dortigen Brunnens auch diesesmal Ihrer Gesundheit recht wohlthätig
                    werde. </p>
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