Redern, Friedrich WILHELM Graf von

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Geburtsdatum/-ort

9.12.1802 Berlin

Sterbedatum/-ort

5.11.1883 Berlin

Grundbesitz

ca. 16.000 ha in den Kreisen Angermünde (Görlsdorf), Osthavelland, Niederbarnim, errichtete 1880 den Fideikommiß Greiffenberg

Konfession

evangelisch-reformiert

Verwandte und Konnubium

Vater: Wilhelm Jakob Moritz Graf von Redern (1750-1816), Hofmarschall bei Prinz Heinrich; Bruder: Heinrich Graf von Redern (1804-1888); Gemahlin: Dorothea Sophia Bertha Jenisch (1811-1875); 1 Tochter

Hofamt bzw. Stellung am Hof

21.4.1825 Kammerherr; 1826 Mitglied im Theaterkuratorium; 1828 interimistisch, 1830 definitiv Generalintendant der Königlichen Schauspiele bei Friedrich Wilhelm III., tätig bis 1842; 3.6.1842-1883 Generalintendant der Königlichen Hofmusik bei Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm I.; 13.4.1853 Obersttruchsess bei Wilhelm I.; 31.8.1861-1883 Oberstkämmerer bei Wilhelm I.

Ausbildung

Gymnasium; Jurastudium in Berlin

Beruflicher Werdegang außerhalb des Hofes

1824 Referendar am Stadtgericht Berlin

Militärische Laufbahn

1822/23 Einjährig-Freiwilliger im Garde-Schützen-Bataillon; weitere Charakter-Beförderungen; 1877 General der Kavallerie à la suite der Armee

Weitere Tätigkeiten

seit 1830er Jahren stadtbekannt in der Künstlerschaft Berlins; 1859 Komponist der Oper „Christine, Königin von Schweden“, auch Tänze, Märsche, Ouvertüren

Politisches Engagement (Mandate, Gewerkschaften, Parteien)

1847 Mitglied der Herrenkurie des Vereinigten Landtags; 1850-1852 Mitglied der Ersten Kammer; 1854-Tod erbliches Mitglied des Herrenhauses; Mitglied des Provinziallandtags Brandenburg

Salons

1830er/1840er Jahre salonähnliche Geselligkeit im Palais Unter den Linden 1

Auszeichnungen

3.6.1842 Wirklicher Geheimer Rat; 19.1.1865 Schwarzer Adlerorden; 28.11.1877 Kanzler des Ordens

Autobiographische Aufzeichnungen

Friedrich Wilhelm von Redern/Georg Horn, Unter drei Königen. Lebenserinnerungen eines preußischen Oberkämmerers und Generalintendanten, hrsg. von Sabine Giesbrecht, Köln/Weimar 2003

Quellen

GStA PK, BPH, Rep. 192, Rest-Nl; GStA PK, Altfindmittel, Nr. 1824 (ehemals BPH, Rep. 8 Hofchargen, 4 Nr. 1 und 6 Nr. 7) und Nr. 1825 (ehemals BPH, Rep. 8 Hofchargen, 15 Nr. 6 und 9); Redern, Geschichte des Geschlechts von Redern, Bd. 2, S. 114 ff.

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Zitierhinweis

. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 5 vom 10.12.2021. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v5/P0005183

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