Valentini, Rudolf von

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Geburtsdatum/-ort

1.10.1855 Crussow bei Angermünde

Sterbedatum/-ort

18.12.1925 Hameln

Konfession

evangelisch

Verwandte und Konnubium

Vater: Simon Rudolf von Valentini, Offizier, dann Rittergutsbesitzer, 1863-1866 Mitglied des Abgeordnetenhauses (Deutsche Fortschrittspartei); Gemahlin seit 1892: Margarete Koch, Tochter des Amtsrats Koch in Hofspiegelberg bei Lauenstein (Kreis Hameln)

Zivil- und Militärkabinette

20.3.1899-Juni 1906 Vortragender Rat im Zivilkabinett; 1902 Geheimer Oberregierungsrat; 11.8.1908-16.1.1918 Geheimer Kabinettsrat und Chef des Zivilkabinetts, 17.1.1819 Rücktritt

Ausbildung

1875 Abitur Gymnasium Belgard; Jurastudium in Leipzig und Straßburg 1877/78

Studentenverbindungen

1876 Leipzig Canitzer-Gesellschaft

Beruflicher Werdegang außerhalb des Hofes

1879 Regierungsreferendar Köslin; 1886 Regierungsassessor Königsberg; 1888 Landrat Hameln; Juli 1906-August 1908 Regierungspräsident Frankfurt/Oder

Militärische Laufbahn

1879/80 Einjährig-Freiwilliger im Infanterie-Regiment Nr. 54 Köslin

Auszeichnungen

1908 Wirklicher Geheimer Rat, Dr. phil. h.c. Univ. Berlin; 1914 Ehrenmitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften

Sonstige Bemerkungen

Enger Mitarbeiter Bethmann Hollwegs; 1918 von der Obersten Heeresleitung Hindenburg/Ludendorff gestürzt

Quellen

GStA PK, VI. HA, Nachlass Valentini, Rudolf von; Teilnachlass Barch Koblenz; Schwertfeger, Aufzeichnungen des Rudolf von Valentini

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Zitierhinweis

Biogramm: Valentini, Rudolf von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0005202

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Quelle:

Bernhard Schwertfeger, Kaiser und Kabinettschef. Nach eigenen Aufzeichnungen und dem Briefwechsel des Wirklichen Geheimen Rats Rudolf von Valentini, Oldenburg i. O. 1931, Vorsatzblatt.

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