Mencken (Menken), Anastasius Ludwig

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Geburtsdatum/-ort

2.8.1752 Helmstedt

Sterbedatum/-ort

5.8.1801 Potsdam

Konfession

lutherisch

Verwandte und Konnubium

Gemahlin: (1785) Johanna Elisabeth (1775-1818), Witwe des Direktors der Tabakfabrik P. Schock, Tochter des Forstmeisters Boeckel; Vater: Gottfried Ludwig (1712-1762) aus Leipzig gebürtig, seit 1749 Professor der Rechte in Helmstedt; Mutter: Maria Louisa (1727-1780) (bzw. 1800), Tochter des Domherrn A. Witten zu Gandersheim; Enkel: Otto von Bismarck

Zivil- und Militärkabinette

28.3.1782 Geheimer Kabinettssekretär; 1786 Prädikat Geheimer Kriegsrat; Dezember 1792 Beurlaubung wegen Differenzen mit Friedrich Wilhelm II.; Ende 1797-1801 erster Kabinettsrat

Ausbildung

Privatunterricht; 1763-1766 Stadtschule in Halle; 1766 Gymnasium in Quedlinburg; 1768 wieder in Helmstedt; 1772-1775 Studium der Rechtswissenschaften in Helmstedt und Leipzig; 1776 diplomatische Ausbildung in Berlin

Beruflicher Werdegang außerhalb des Hofes

Um 1775 Hauslehrer in Berlin beim Geheimen Kriegsrat und Bürgermeister Christian Ludwig Troschel; Mai 1777-März 1782 Legationsrat in Stockholm; 28.3.1782 Geheimer Kabinettssekretär, 1786 Prädikat Geheimer Kriegsrat; Dezember 1792 Beurlaubung wegen Differenzen mit Friedrich Wilhelm II.; Ende 1797-1801 erster Kabinettsrat

Sonstige Bemerkungen

verfasst 1797 für den Kronprinzen Friedrich Wilhelm (III.) eine Denkschrift über den Geschäftsgang im königlichen Kabinett

Quellen

Straubel, Biographisches Handbuch, Bd. 2, S. 636-637

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Zitierhinweis

Biogramm: Mencken (Menken), Anastasius Ludwig. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0005240

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Quelle:

Müller, Conrad, Bismarcks Mutter und ihre Ahnen, Berlin 1909, nach S. 208.

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