Biogramme

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Stolberg-Wernigerode, Anton Graf zu

Geburtsdatum/-ort

23.10.1785 Schloss Wernigerode

Sterbedatum/-ort

11.2.1854 Berlin

Grundbesitz

  • Ab 1824 Erbe der Herrschaft Kreppelhof (Kreis Landeshut, Provinz Schlesien)
Konfession

evangelisch

Ausgewählte Verwandte und Konnubium
Eltern und Ehepartner(in) werden immer und unabhängig von ihrer Tätigkeit angezeigt. Andere Verwandte erscheinen nur, wenn sie eins oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen:
  • Sie dienten am preußischen Hof.
  • Sie standen im höheren Staatsdienst Preußens.
  • Sie dienten als höhere Offiziere in der preußischen Armee (ab Major aufwärts).
  • Sie hatten ein politisches Mandat in Preußen inne.
  • Sie waren Großgrundbesitzer.
  • Sie hatten ein hohes Hof- oder Staatsamt außerhalb Preußens inne.

  • Vater: Christian Friedrich Graf zu Stolberg-Wernigerode (1746–1824), Domdechant zu Halberstadt, Ritter des Johanniterordens
  • Mutter: Auguste Eleonore Gräfin zu Stolberg-Stolberg (1748–1821)
  • Gemahlin: (1809) Luise Freiin von der Recke (1787–1874)
    • Geschwister
      (Insgesamt 9, davon ausgewählt:)
    • Schwester: Anne Freiherrin von Wylich (1770–1819), 1796/97 Äbtissin des Klosters Drübeck
    • Schwager: (1797) Christoph ALEXANDER Carl Friedrich Freiherr von Wylich (1753–1831), Erbhofmeister des Herzogtums Kleve, Komtur des Johanniterordens
    • Schwester: Luise von Schönberg (1771–1856), 1797–1800 Äbtissin des Klosters Drübeck
    • Schwager: (1807) Moritz Haubold von Schönberg (1770–1860), Oberpräsident der preußischen Provinzen Schlesien (1824/1825) und Pommern (1831–1835)
    • Bruder: Henrich Graf zu Stolberg-Wernigerode (1772–1854), Mitglied des preußischen Staatsrats, Ritter des Johanniterordens, Landtagsmarschall der Provinz Sachsen
    Hofamt bzw. Stellung am Hof

    • 1840 Wirklicher Geheimer Rat im Hausministerium
    • Dezember 1842–März 1848 Leiter der Abteilung Domänen und Forsten im Hausministerium
    • März 1848 Niederlegung dieses Amtes
    • März 1848 Generaladjutant bei Friedrich Wilhelm IV.
    • 26.6.1851–1854 Oberstkämmerer und Minister des Königlichen Hauses bei Friedrich Wilhelm IV.
    Ausbildung

    • bis 1800 Hauslehrer
    • 1800–1802 in Dresden im Haus des Appellationsgerichtsrats Körner
    Beruflicher Werdegang außerhalb des Hofes

    • 1828 Landrat im Kreis Landeshut
    • 1830 Dienstleistung bei Prinz Wilhelm (I.) als Gouverneur am Niederrhein und in Westfalen
    • 1832 zur Disposition gestellt
    • April 1834 Regierungspräsident in Düsseldorf
    • 1.12.1837 Oberpräsident der Provinz Sachsen, zugleich Regierungspräsident von Magdeburg
    • 7.7.1842 Titel eines Staatsministers
    Militärische Laufbahn

    • 1802 Cornet im Regiment der Gardes du Corps in Berlin
    • Ende 1806 demobilisiert
    • 1813 2. Adjutant von Prinz Wilhelm (I.) und in den Feldzügen aktiv
    • November 1815 als Oberstleutnant a. D.
    • 1831 Charakter als Oberst
    • März 1848 Ernennung zum Generaladjutanten Friedrich Wilhelms IV., aber kein formeller Dienst
    • Mai 1848 als Generalleutnant a. D.
    Politisches Engagement (Mandate, Gewerkschaften, Parteien)

    • 1842 Mitglied des Staatsrats
    Kirchliches Engagement

    • Seit 1822 im Kreis der religiös erweckten Pietisten und langjährig gegen die rationalistische Strömung im Protestantismus tätig
    • 1837 beim Konflikt mit dem Kölner Erzbischof Droste-Vischering beteiligt
    • Sepember 1853 Teilnehmer am Kirchentag in Berlin
    Auszeichnungen

    • 1840 Wirklicher Geheimer Rat
    • 26.8.1851 Schwarzer Adlerorden
    • 23.12.1852 Großkreuz des österreichischen Sankt Stephans-Ordens
    Quellen