Alvensleben, Gustav von

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Geburtsdatum/-ort

30.9.1803 Eichenbarleben (Kreis Wolmirstedt, Herzogtum Magdeburg)

Sterbedatum/-ort

30.6.1881 Gernrode am Harz (Kreis Ballenstedt)

Konfession

evangelisch

Verwandte und Konnubium

Vater: Gebhard Johann von Alvensleben (1773-1856), Oberstleutnant; unverheiratet

Hofamt bzw. Stellung am Hof

7.1.1861 Generaladjutant bei Wilhelm I.

Militärische Laufbahn

1819 Kadett in Berlin; 1821 Sekondeleutnant; 1.4.1847 Major im Großen Generalstab; 1849 Feldzug in Baden; Stabschef des VIII. Armeekorps; 1855 Oberst; Generalmajor, ab 16.10.1858 Dienst bei Wilhelm I.; 1861 Generaladjutant Wilhelms I.; 1865 Generalleutnant; Oktober 1866 Kommandeur des IV. Armeekorps; 22.3.1868 General der Infanterie; 1870 Feldzug in Frankreich; 2.10.1871 als Kommandeur a. D., 10.10.1872 auch als Generaladjutant a. D.

Weitere Tätigkeiten

Diplomatische Mission: 8.2.1863 Abschluß der nach ihm benannten Alvensleben-Konvention mit Rußland gegen polnische Aufständische

Auszeichnungen

Zahlreiche, auch nichtpreußische Orden, 1871 Großkreuz des Roten Adlerordens und Orden Pour le mérite

Quellen

Priesdorff, Bd. 7, S. 169-172

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Zitierhinweis

Biogramm: Alvensleben, Gustav von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0005278

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Quelle:

Priesdorff, Kurt von, Soldatisches Führertum, Hamburg 1935–1942, Bd. 7, S. 169.

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