Großes Militärwaisenhaus zu Potsdam

Alternative Namen
Potsdamsches Großes Militärwaisenhaus

Bemerkung

1724 von Friedrich Wilhelm I. nach dem Vorbild der Franckeschen Stiftungen in Halle/S. als Erziehungs- und Ausbildungsstätte für Militärwaisen und Soldatenkinder (zwischen 6 und 16 Jahren) in Form einer Stiftung errichtet; Besitzer von Ländereien wie das Krongut Bornstedt; seit 1725 auch Aufnahme von Mädchen; zunächst 600 Kinder, 1740 bereits 1.400 Jungen und 155 Mädchen aufgenommen; straff militärisch verwaltet; nach der Schulbildung erlernten Jungen einen Handwerkerberuf, Mädchen wurden in die Hauswirtschaft eingearbeitet; „Vermietung“ der Zöglinge an Tuchfabriken und Gewehrfabriken; innerstädtischer barocker Gebäudekomplex; nach 1919/20 zivil verwaltet

Standort
Potsdam (GeoName)

Dortustraße 36, Lindenstraße 34 und Breite Straße 9


Zitierhinweis

Großes Militärwaisenhaus zu Potsdam. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 4 vom 05.08.2021. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v4/P0008989

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