Joachim Heinrich Voß

1764 –1843

Beschreibung:

Hofgärtner im Küchengarten (Marlygarten) von Sanssouci; Kaufmannslehre in Lübeck abgebrochen; 1782-1785 Gärtnerlehre bei dem herzoglich-oldenburgischen Hofgärtner Schrein im Garten des Eutiner Schlosses; 1785 Anstellung als Gehilfe von Conrad Pleymer im Lustgarten in Potsdam; 1786 Obergehilfe von Pleymer im Ananasrevier; 1792 Wechsel auf das Vorwerk Caputh, wo er eine Obstbaumschule betrieb; 1796 als Nachfolger Carl Sellos Hofgärtner des Küchengartens in Sanssouci; 1831 außerdem Verwaltung der Ananastreiberei; 1.5.1835 Roter Adlerorden 4. Klasse zum 50-jährigen Dienstjubiläum; 1822 Mitglied im Verein zur Beförderung des Gartenbaues in den königlich preußischen Staaten (kurz: Berliner Gartenbauverein), 1823 Vorsteher des Ausschusses für Gemüsebau; Mitglied in der Märkisch Ökonomischen Gesellschaft; später auch im Vorstand; Publikation von Aufsätzen über seine Erfahrungen beim Anbau verschiedener Nutzpflanzen in den Zeitschriften „Monatsblatt der Kgl. Preußischen märkischen ökonomischen Gesellschaft zu Potsdam“ und „Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues in den königlich preußischen Staaten“; 1829 Preis von 25 Friedrichsd’or für die gelungenste Abhandlung über die Anzucht der Ananasfrüchte; ?-1836 Gemahl von Friederike Katharina Charlotte, geb. Huth (1755–1836); 4 Kinder; Schwiegervater des Gartendirektors Peter Joseph Lenné


Alternative Namen bzw. Schreibungen: 
  • Joachim Heinrich Voss

Zitierhinweis

Voß, Joachim Heinrich. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0001227

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