Johann Ernst von Voß

1726 –1793

Beschreibung:

1739 nach dem Tod seines Vaters Erbe der mecklenburg-schwerinschen Güter Groß Gievitz, Klein Gievitz, Alt Schönau, Neu Schönau und Rumpshagen; 1741 Studium der Rechtswissenschaften in Halle, 1743 in Leipzig; 1744 auf einen Ruf von Friedrich II. als Geheimer Rat am Ober-Appellations-Gerichtshof in Berlin; 1747 Wechsel in das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten; 1748 Gesandter am Dresdner Hof; bei den Reichstagen 1748 und 1750 in Warschau vertrat er die Interessen Preußens; dann am preußischen Hof in Potsdam; 1751 diplomatische Aufgaben gegenüber Sachsen und Polen; 1753 zweiter, 1755 erster Regierungspräsident im Herzogtum Magdeburg; 1763 Hofmarschall bei Königin Elisabeth Christine mit der Erlaubnis, sich mehrere Monate des Jahres auf seinen mecklenburgischen Landgütern aufzuhalten; 1783 nach dem Tod des Oberhofmeisters von Wartensleben Oberhofmeister der Königin Elisabeth Christine mit dem Rang eines Staatsministers; lebte seitdem nur noch wochenweise auf den mecklenburgischen Landgütern; seit 1751 Gemahl von Sophie Marie, geb. von Pannwitz


Zitierhinweis

Voß, Johann Ernst von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0001230

Kanonische URLDieser Link führt stets auf die aktuelle Version.

https://actaborussica.bbaw.de/P0001230

Normdatei