Personenregister

1772 –1849

Johanne HENRIETTE Rosine Schütz

Bemerkung

deutsche Schauspielerin und Pantomimin; geb. in Döbeln (Sachsen); 1774 erster Bühnenauftritt am Theater in Breslau; 1775–1779 mit ihren Eltern in Gotha, Schauspielunterricht bei ihrem Vater, Musikunterricht bei Georg Benda und Anton Schweitzer, Tanzunterricht bei Ifflands Lehrer Mereau, kleinere Rollen; kurzer Aufenthalt in Breslau; 1781–1785 Kinderrollen im Ballet bei Döbbelin; Mimikunterricht bei Johann Jacob Engel; 1785 Debüt als Schauspielerin am Hoftheater in Schwedt; 1788/89 am Theater in Mainz; 1789 in Bonn; 1792 in Amsterdam; 1794 in Frankfurt am Main; 1796–1806 am Nationaltheater in Berlin (tragisches und sentimentales Fach); 1806 nach Stettin; 1807 am Stadttheater in Halle, daneben Studium der Antike bei Karl August Böttiger in Dresden; 1810 Debüt als Pantomimin mit Darstellungen antiker Frauengestalten; 1810–1817 zahlreiche Kunstreisen in Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden und Russland; 1820 Gastrollen in Leipzig und Ende der Theaterlaufbahn; danach noch wenige Vorstellungen und Schauspiellehrerin; 1836 endgültiger Abschied; 1842 Aufsatz über die Art der Darstellung der Antigone bei den Griechen und die Möglichkeit ihrer Darstellung in der modernen Zeit; Tochter des Schauspielers Carl Julius Christian Schüler; 1788–1797 Gemahlin des Tenors Friedrich Eunicke; 1802–1805 Gemahlin des Arztes ? Meyer; 1806 Gemahlin des Militärarztes Hendel († 1807); 1811–1824 Gemahlin des Professors Friedrich Karl Julius Schütz; 16 Kinder (von denen nur drei ihre Mutter überlebten)

Alternative Namen

Geburtsname
  • Schüler
Pseudonym
  • Eunicke (Eunike); Meyer; Hendel