Paul Ludwig Simon

1771 –1815

Beschreibung:

1787-1789 Ausbildung an der Akademie der Künste; 1789 supernumerarier Kondukteur, 1792 Wirklicher Kondukteur im Oberhofbauamt; daneben weiterhin Student an der Kunstakademie; 1797 oder 1800-1804 Bauinspektor im Oberhofbauamt; 1798 Professor der architektonischen Klasse an der Akademie der Künste; 1799 Professor für Bauphysik an der Berliner Bauakademie; 1800 ebenfalls Professor für die Mechanik fester Körper, Hydraulik, Maschinenlehre und Veranschlagung der Gebäude; 1800 als Nachfolger von Friedrich Gilly Professor für Optik und Perspektive; seit 1803 Professor für Stadtbaukunst; seit 1804 Professor für Baukonstruktion als Nachfolger von Friedrich Becherer; 1804-1815 Geheimer Oberbaurat bei der technischen Oberbaudeputation; 1806-1810 (napoleonische Kriege) Aussetzung der staatlichen Gehaltszahlungen, Unterstützung durch Minister Karl August von Hardenberg; nach mündlicher Überlieferung der Familie begleitete er die preußische Königin Luise auf ihrer Flucht von Berlin nach Tilsit im Oktober 1806, da er aufgrund seiner Tätigkeiten Reisevollmachten besaß, die ein unauffälliges Reisen der Königin ermöglichten; Herbst 1809 Aufgabe der Tätigkeit an der Akademie; Forschung im Bereich der Elektrochemie; seit 1798 Gemahl von Marie Madelaine, geb. Royer; 4 Kinder


Zitierhinweis

Simon, Paul Ludwig. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0001652

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