Erasmus ROBERT Freiherr von Patow

1804 –1890

Beschreibung:

1830–1832 Hilfsarbeiter im Innenministerium sowie Regierungsassessor in Potsdam; 1833 Hilfsarbeiter im Finanzministerium; 1837 Vortragender Rat bei der Staatsbuchhaltung; 1840; Geheimer Oberfinanzrat, Mitglied des Staatsrats; 1842–1844 Vortragender Rat im Zivilkabinett; 1845 Wirklicher Geheimer Legationsrat und Ministerialdirektor im Außenministerium; April-Juni 1848 Handelsminister; Sommer 1848 kommissarischer Oberpräsident der Provinz Brandenburg; 1849–1863 und 1866–1869 Mitglied der preußischen Zweiten Kammer beziehungsweise des Abgeordnetenhauses; 1858–1862 Finanzminister; 1866/67 Zivilgouverneur für die von Preußen besetzten Gebiete Nassau, Oberhessen und Frankfurt/M.; 1867 Vorsitzender der Kommission über den Gesetzentwurf zur Erhöhung der Krondotation im Abgeordnetenhaus; 1867 Mitglied im Reichstag des Norddeutschen Bundes und bis 1873 Mitglied des deutschen Reichstages; 1868 stellvertretender Vorsitzender der Staatsschuldenkommission; seit 1872 Mitglied des preußischen Herrenhauses; 1873–1881 Oberpräsident der Provinz Sachsen; wurde politisch von Königin Augusta und Wilhelm I. gestützt, der ihn als „unbedingt unsere erste Finanzkapazität“ bezeichnete

Für diese Person gibt es keinen Eintrag im Hofkalendarium.

  • Zu dieser Person gibt es einen Eintrag in den Biogrammen.


Zitierhinweis

Patow, Erasmus ROBERT Freiherr von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 5 vom 10.12.2021. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v5/P0002015

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