Personenregister

1732 –1808

Carl Gotthard Langhans

Bemerkung

deutscher Architekt und schlesischer, dann preußischer Baubeamter; 1753–1757 Studium in Halle (Jura, Mathematik, Sprachen), autodidaktische Beschäftigung mit Architektur; seit 1764 Bauinspektor bei Fürst Franz Philipp von Hatzfeld-Gleichen-Trachenberg (1717–1779); 1768/69 Reise nach Italien; 1775 Leiter der Breslauer Kriegs- und Domänenkammer; Reisen nach England, Holland, Belgien und Frankreich; 1786 Ehrenmitglied der Berliner Akademie der Künste; 1787 Übersiedlung nach Berlin; 1788-mind. 1806 Direktor des neu gegründeten Oberhofbauamtes; 1789–1791 Brandenburger Tor; 1800–1802 Königliches Nationaltheater; 1806 Mitglied im Akademischen Senat der Akademie der Künste und mechanischen Wissenschaften; im Alter wieder in Breslau; dort Mitglied der Freimaurerloge „Zur Säule“; seit 1771 Gemahl von Anna Elisabeth Jaeckel; 5 Kinder, darunter Sohn Carl Ferdinand Langhans