Karl Ludwig Freiherr von Leonrod

1774 –1859

Beschreibung:

Studium der Rechtswissenschaften in Wetzlar und Heidelberg; 1795 Regierungsrat in Amberg, 1797 als Referendar in preußische Dienste; 1804 Direktor des Stadtgerichts zu Dinkelsbühl, dann in Nürnberg, später Direktor des Appellationsgerichts Ansbach; seit 1825 (1827 zweiter Präsident) in der bayerischen Kammer der Abgeordneten, 1828 Ernennung zum „lebenslänglichen Reichsrath der Krone Bayerns“; 1831 Geheimrath; 1833 Präsident des Appellationsgerichts Ansbach; 1838 Umzug nach Eichstädt; 1843 Staatsrat; 1843 Dr. jur. h. c. der Universität Eichstädt; 1847 Ruhestand; letzte Jahre in Ansbach und Nürnberg; bayerischer, badischer und 1796 preußischer Kammerherr; seit 1808 (in dritter Ehe) Gemahl von Rosina Freiin von Stengel (1786–1862); mind. 5 Kinder; Vater des bayerischen Generalleutnants Karl von Leonrod (1817–1905), des Generals August von Leonrod (1819–1904), des Eichstätter Bischofs Franz Leopold von Leonrod (1827–1905), des Justizministers Leopold von Leonrod (1829-1905) und des Generalleutnants Karl Freiherr von Leonrod (1814-1905)


Zitierhinweis

Leonrod, Karl Ludwig Freiherr von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0002558

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