August Wilhelm Iffland

1759 –1814

Beschreibung:

deutscher Dramatiker, Schauspieler und Theaterintendant; für das Studium der Theologie bestimmt, entwich aber 1777 nach Gotha, dort Mitglied des Hoftheaters; 1779 von Kurfürst Karl Theodor für die Mannheimer Bühne gewonnen; Zusammenarbeit mit Friedrich Schiller; 1786 auf Einladung von Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken in dessen Saarbrücker Residenz; 1793 verlässt Saarbrücken nach dem Einmarsch französischer Revolutionstruppen und der damit verbundenen Zerstörung des Komödienhauses; 1796 auf Einladung Goethes in Weimar; 1796 Gastspiel in Potsdam, dann Ruf nach Berlin als Direktor des Nationaltheaters auf dem Gendarmenmarkt; unter seiner Leitung entwickelte sich Berlin zu einer der führenden Theaterstädte Deutschlands; 1811 Direktor der königlichen Schauspiele; seit 1796 Gemahl von Margaretha Louise, geb. Greuhm (1760-1819); keine Kinder


Zitierhinweis

Iffland, August Wilhelm. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0002846

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