Personenregister

1799 –1883

Heinrich Friedrich August Graf von Itzenplitz

Bemerkung

preußischer Staatsminister und Kammerherr; Studium der Naturwissenschaften und Rechte in Berlin und Göttingen; 1822 Auskultator in Frankfurt (Oder); 1824 Referendar am Berliner Kammergericht; 1827 Assessor im Innenministerium; 1829 Regierungsrat in Stettin; Ende 1838 Oberregierungsrat und Direktor der „General-Kommission für die Regulirung der gutsherrlich-bäuerlichen Verhältniße in der Kurmark Brandenburg“; 1839 Kammerherr; außerdem Dezember 1839–April 1843 Oberaufsicht über die Königliche Stammschäferei zu Frankenfelde und erneut Juli 1856 bis März 1860; 1842–1861 Mitglied Landesökonomiekollegium; 1843 Vizepräsident der Regierung Posen; 1845 Präsident der Regierung Arnsberg; März 1848 aus dem Staatsdienst ausgeschieden, um sein Rittergut zu bewirtschaften; 1847 Mitglied im Allgemeinen Landtag; 1849–1854 Mitglied der Ersten Kammer; 1854 Mitglied des Herrenhauses; 1854 Mitglied des Staatsrates; März 1862 Landwirtschaftsminister; Oktober 1862–Mai 1873 Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten; 20. Oktober 1862 zugleich interimistischer Chef der Preußischen Bank; Mai 1873 Entlassung auf eigenen Wunsch mit Bewilligung der gesetzlichen Pension und unter Belassung des Titels und Ranges eines Staatsministers; Rückzug auf sein Rittergut (Alt-Friedland und Pritzhagen); 1867–1871 Mitglied des Reichstags des Norddeutschen Bundes

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