CARL Philipp Christian von Gontard

1731 –1791

Beschreibung:

deutscher Architekt; zunächst Ballettmeister an der markgräflichen Oper in Bayreuth; 1749 Kondukteur im Bayreuther Hofbauamt; 1750-1752 Studium in Paris bei Blondel und längere Italienreise; Hofbaumeister der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth; 1756 Hofinspektor; in Bayreuth Mitglied der Freimaurerloge Eleusis zur Verschwiegenheit; 1764 in preußische Dienste; Leiter des Baukontors Friedrichs II.; Gestaltung des Neuen Palais und der dazugehörigen Communs in Potsdam; Ende 1774-Januar 1775 mehrwöchiger Arrest; ab 1779 in Berlin; Säulenvorhallen und Türme des Deutschen und des Französischen Doms in Berlin; Bauleitung der Königlichen Bibliothek; nach dem Tod Friedrichs II. Auftrag Friedrich Wilhelms II., für die Trauerfeierlichkeiten die Paradezimmer im Potsdamer Stadtschloss und die Garnisonkirche zu dekorieren; größere königliche Aufträge, u. a. 1787-1790 Ausstattung von neun Zimmern der Königskammern im Berliner Stadtschloss; Marmorpalais in Potsdam; Holländisches Etablissement im Potsdamer Neuen Garten; Mitglied der Immediatbaukommission; 1788-1791 Lehrer an der Akademie der Künste; 1767 von Kaiser Joseph II. in den erblichen Adelsstand erhoben; Sohn des Ballettmeisters Carl Gontard Alexander von Gontard (1706–1747) und Maria Margaretha Elisabeth Kurz (1707-1776); seit Mai 1756 Gemahl von Martha Sophia Friederica von Erckert (1733–1795); 16 Kinder


Zitierhinweis

Gontard, CARL Philipp Christian von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0003844

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