Charlotte Dorothea Marie Graff

1782 –1831

Beschreibung:

deutsche Schauspielerin und Sängerin; Schauspielausbildung durch ihren Vater; Gesangsschülerin von Vincenzo Righini; seit 1793 in Kinderrollen am Berliner Theater; um 1798 Wechsel ins jugendliche Fach; seit mindestens 1800 auch Konzertauftritte in Berlin; 1795-1801 Mitglied der Berliner Singakademie (Sopran); 1803-1805 Gastauftritte; Dezember 1803-August 1811 Anstellung am Hoftheater Stuttgart (verbunden mit dem Titel Kammersängerin), 1809 Gastspiele in Frankfurt/M. und Mannheim, 1811 in Darmstadt; Oktober 1811-Oktober 1817 am Theater in Frankfurt am Main; 18. Dezember 1812 Konzert in Berlin; November 1817-1818 vom Liebhaber-Verein in Straßburg als Konzertsängerin engagiert; 1818 nach kurzzeitiger Rückkehr ans Theater in Frankfurt Abschied von der Bühne; anschließend Gesangslehrerin in Frankfurt; Tochter von Joseph Michael Böheim (1750/52–1811) und seiner Frau Marianne, geb. Wulfen; seit 1805 Gemahlin des Violoncellisten Friedrich Wilhelm Graff


Geburtsname: 
  • Böheim

Zitierhinweis

Graff, Charlotte Dorothea Marie. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 30.07.2020. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v2/P0003858

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