Johann Friedrich (von) Pommer Esche

1803 –1870

Beschreibung:

preußischer Beamter; 1822-1826 Jurastudium in Göttingen und Berlin; dann Auskultator im preußischen Justizdienst; 1831 Wechsel in den Verwaltungsdienst; zunächst bei der Regierung in Frankfurt/Oder, dann bei der Provinzialsteuerdirektion der Provinz Schlesien in Breslau; 1832 Regierungsassessor; 1833 Regierungsrat; 1834 Justiziar der Regierung in Stettin, dann Hilfsarbeiter im Finanzministerium; 1836 Geheimer Finanz- und vortragender Rat; 1839 Geheimer Oberfinanzrat; 1842 Bevollmächtigter bei der Rheinschifffahrts-Centralkommission; 1847 Ministerialbevollmächtigter beim Ersten Vereinigten Landtag; 1849 Generalsteuerdirektor; maßgeblich am Zustandekommen der Verträge Preußens mit dem Königreich Hannover (1851), dem Großherzogtum Oldenburg (1852), Österreich (1853) sowie mit Frankreich (1862), Belgien (1865) und Großbritannien (1865) beteiligt; 1854 Wirklicher Geheimer Oberfinanzrat und Mitglied des Staatsrates; 1857 Mitglied einer Kommission des Staatsrates ernannt, die grundsätzliche Entscheidungen der Finanzverwaltung für die Entscheidung des Königs vorbereitete; 1865 Wirklicher Geheimer Rat ernannt; 1866 Bevollmächtigter beim Bundesrat des Norddeutschen Bundes; auch im Bundesrat des Zollvereins; Sohn von Johann Arnold Joachim Pommer Esche (1813 nobilitiert); Bruder von Adolf von Pommer Esche; Gemahl der Salonnière Flora Picht; 7 Kinder


Zitierhinweis

Pommer Esche, Johann Friedrich (von). In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 4 vom 05.08.2021. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v4/P0010073

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