Wilhelm Erdmann Florian von Thielau

1800 –1865

Beschreibung:

deutscher Beamter und Politiker; Studium an der Bergakademie in Freiberg, dann Rechtswissenschaften in Göttingen; 1820 als Bergwerksauditor im sächsischen Staatsdienst; 1823 Wechsel in den herzoglich-braunschweigischen Staatsdienst; 1824 Übernahme des väterlichen Guts Niedersickte; 1828 Austritt aus dem Staatsdienst; 1832 Finanzrat in Braunschweig; 1835 Ministerialrat; 1837 Leiter der Baudirektion; 1842 Direktor der staatlichen Berg- und Hüttenwerke; 1848 herzoglich-braunschweigischer Finanzdirektor; im Juni Gesandter des Herzogtums bei der Frankfurter Nationalversammlung; 1849 Abgeordneter für Holzminden in der Nationalversammlung (Casino-Fraktion); Teilnahme am Gothaer Nachparlament; 1850 Abgeordneter im Erfurter Unionsparlament; 1850 Präsident der Finanz-, Steuer- und Zollverwaltung in Braunschweig und Vertreter des Herzogtums beim Zollverein; 1852-1865 auch Mitglied der braunschweigischen Landesversammlung; 13.3.1861 Diner bei Wilhelm I.


Zitierhinweis

Thielau, Wilhelm Erdmann Florian von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 4 vom 05.08.2021. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v4/P0010514

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