Friedrich von Liebe

1809 –1885

Beschreibung:

deutscher Jurist, Beamter und Politiker; Jurastudium in Göttingen; 1830 Dr. jur.; 1831 Rechtsanwalt und Notar in Braunschweig; 1836 Zweite Juristische Staatsprüfung in Wolfenbüttel; 1837 Kreisgerichtsassessor in Wolfenbüttel; 1841 Berufung in das herzogliche Staatsministerium; 1841 Kanzleisekretär; 1847 Hofrat und Mitglied der Kommission der deutschen Staaten, die in Leipzig eine Allgemeine Deutsche Wechselordnung ausarbeitete; 1848 Legationsrat und braunschweigischer Bundestagsgesandter beim Deutschen Bund in Frankfurt am Main; 1849 nach Berlin gesandt, um über den Beitritt Braunschweigs zum Dreikönigsbündnis (Preußen, Sachsen und Hannover) zu verhandeln; seit März 1850 Mitglied des Erfurter Unionsparlaments; 1851 braunschweigischer Geschäftsträger am preußischen Hof; 1851 auch Vertretung der oldenburgischen, 1854 der nassauischen Regierung; 1855 in den erblichen Adelsstand erhoben; 1857 Geheimer Legationsrat; 1861 nach Braunschweig zurückberufen, dort Geheimrat, stimmführendes Mitglied des herzoglichen Staatsministeriums und Leiter des Finanzdepartements; 1867 Ministerresident am preußischen Hof und Bevollmächtigter beim Bundesrat; auch Vertreter bei den Verhandlungen des Konstituierenden Reichstags zur Ausarbeitung der Verfassung für den Norddeutschen Bund; maßgeblicher Mitgestalter der Finanz- und Justizgesetzgebung im Bundesrat des Norddeutschen Bundes; 1873 Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz; 1836-1853 (Scheidung) Gemahl von Mathilde Auguste Carstens; 1 Sohn; seit 1857 Gemahl von Anna Karoline Luise Nobiling; 18.3.1861 Diner bei Wilhelm I.


Zitierhinweis

Liebe, Friedrich von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 4 vom 05.08.2021. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v4/P0010525

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