Traugott Hermann von Arnim-Muskau

1839 –1919

Beschreibung:

Diplomat und Abgeordneter im Deutschen Reichstag; 1859–1862 Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen, Heidelberg und Berlin; 1861 Corps Saxo-Borussia Heidelberg; Auskultator in Berlin; 1863 Referendar bei der Regierung in Breslau; bis 1875 im diplomatischen Dienst: Legationssekretär in St. Petersburg, Paris, Konstantinopel und Washington; Geschäftsträger in Brüssel und Lissabon; Sekretär bei den Friedensverhandlungen in Brüssel und Frankfurt a. M.; Hilfsarbeiter im Auswärtigen Amt in Berlin; 1875 Abschied aus dem Staatsdienst, wegen Parteinahme für den Grafen Harry Arnim in der Presse und Beleidigung des Fürsten Otto von Bismarck vier Wochen Gefängnis; Reserveoffizier im Brandenburgischen Husaren-Regiment (Zieten Nr. 3); 1883 Kauf der Standesherrschaft Muskau, Großgrundbesitzer; Industrialisierung der Forstbetriebe, Steigerung der Rentabilität seiner Unternehmen; Amtsvorsteher und Ehren-Vorsitzender des Kommunal-Landtages der Oberlausitz; 1887–1907 Abgeordneter des Wahlkreises 10 im Regierungsbezirk Liegnitz (Landkreise Rothenburg (Oberlausitz) und Hoyerswerda) für die Deutsche Reichspartei im Deutschen Reichstag; 1909–1918 Mitglied des Preußischen Herrenhauses; Vizepräsident des Alldeutschen Verbandes; überreichte am 18.7.1861 in Baden-Baden nach dem Attentat auf Wilhelm I. eine Adresse der Heidelberger Studenten


Zitierhinweis

Arnim-Muskau, Traugott Hermann von. In: Die Sprache der Monarchie, hg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 4 vom 05.08.2021. URL: https://actaborussica.bbaw.de/v4/P0011211

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