Personenregister

Das Personenregister enthält natürliche Personen, die in den digitalen und gedruckten Publikationen des Projekts Erwähnung finden. Maßgebend bei der Verzeichnung und Beschreibung der Personen ist das „Lebensende“-Prinzip. Das heißt erstens, dass jede Person unter ihrem zuletzt innegehabten Nachnamen verzeichnet ist. Geburtsnamen und eventuelle frühere Ehenamen werden als alternative Namen zusätzlich angegeben. Dies betrifft bis auf sehr wenige Ausnahmen lediglich Frauen. Eine Ausnahme von dieser Regel stellen die preußischen Hofdamen dar: Sie sind unter ihrem Geburtsnamen zu finden, da dieses Amt nur von unverheirateten Frauen ausgeübt wurde und in diesem Projekt die betreffenden Frauen in erster Linie als Inhaberinnen dieses Amts von Interesse sind. Zweitens gibt die allgemeine Charakterisierung einer Person ihre höchste berufliche Entwicklungsstufe bzw. ihren höchsten erreichten zivilen oder militärischen Rang wieder. Darüber hinaus finden folgende Grundsätze Anwendung: Angehörige von Herrscherfamilien werden nicht unter dem Namen ihrer Dynastie, sondern unter dem jeweiligen Ländernamen verzeichnet (z. B.: Preußen, Elisabeth Ludovika). In der Regel werden alle Vornamen einer Person vermerkt, wobei der Rufname - falls bekannt - durch Kapitälchen deutlich gemacht wird. Alternative Schreibungen von Vornamen werden in Klammern angegeben. Unbekannte Vornamen von männlichen Personen werden mit einem Fragezeichen markiert, wohingegen bei weiblichen Personen mit unbekanntem Vornamen die Anrede Frau bzw. Fräulein zur Sichtbarmachung des Geschlechts erscheint. Im Laufe des Lebens erfolgte Nobilitierungen oder Standeserhöhungen erscheinen in Klammern hinter dem Vornamen; der Zeitpunkt des Erhalts eines (höheren) Adelstitels findet sich in der Regel in der Personenbeschreibung. Die Personenbeschreibungen zeichnen die wichtigsten beruflichen Karriereschritte und verwandtschaftliche Beziehungen nach; gegebenenfalls finden auch politische, soziale und kulturelle Betätigungen Erwähnung. Dabei wird in der Regel immer nur das Anfangsdatum einer Tätigkeit oder eines Lebensabschnitts erfasst, sodass in einer Reihe von Ereignissen das nachfolgende Anfangsdatum sogleich das Ende des vorangegangenen Ereignisses markiert. Als Quellen für die im Personenregister bereitgestellten Informationen dienen vornehmlich die Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), die Neue Deutsche Biographie (NDB), das Handbuch über den Königlich Preußischen Hof und Staat, der Adreß-Kalender der Königlich Preußischen Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, die Gothaischen genealogischen Taschenbücher und das von Kurt von Priesdorff herausgegebene Soldatische Führertum, 10 Bde., Hamburg 1937–1942. Wenn möglich werden zudem weitere archivalische und gedruckte Quellen sowie Forschungsliteratur herangezogen. Sofern vorhanden, werden die verzeichneten Personen mit der Gemeinsamen Normdatei verknüpft. Die Einträge des Personenregisters sind versioniert und können einzeln im XML-Format heruntergeladen und zitiert werden.