Biogramme

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Pourtalès, Anna Albertine Gräfin von, geb. von Bethmann-Hollweg

Geburtsdatum/-ort

24.2.1827 in Berlin

Sterbedatum/-ort

10.07.1892 in Oberhofen am Thunersee (Schweiz)

Konfession

evangelisch

Ausgewählte Verwandte und Konnubium
Eltern und Ehepartner(in) werden immer und unabhängig von ihrer Tätigkeit angezeigt. Andere Verwandte erscheinen nur, wenn sie eins oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen:
  • Sie dienten am preußischen Hof.
  • Sie standen im höheren Staatsdienst Preußens.
  • Sie dienten als höhere Offiziere in der preußischen Armee (ab Major aufwärts).
  • Sie hatten ein politisches Mandat in Preußen inne.
  • Sie waren Großgrundbesitzer.
  • Sie hatten ein hohes Hof- oder Staatsamt außerhalb Preußens inne.

  • Vater: Moritz August (von) Bethmann-Hollweg (1795–1877), Jurist und Kultusminister bei Kaiser Wilhelm I.
  • Mutter: Wilhelmine Auguste Gebser (1794–1882)
  • Gemahl: (6.8.1846 in Bonn) Albert Alexander Graf von Pourtalès (1812–1861), preußischer Diplomat, preußischer Kammerherr, Gutsbesitzer, Mitglied im preußischen Herrenhaus, Ehrenritter des Johanniterordens
  • Hofamt bzw. Stellung am Hof

    Sonstige Bemerkungen

    • Annas Vater, Moritz August von Bethmann-Hollweg, wurde 1840 nobilitiert.
    • Sie lernte ihren Gemahl auf einem Kostümfest im Berliner Schloss kennen.
    • „Auch bei Hof fand die Verlobung ungeteilten Beifall und wurde von den Majestäten durch ein glänzendes Fest gefeiert. Die Prinzessin von Preußen, schon damals Pourtalès besondere Gönnerin, bezeichnete sie als ‚durchaus passend‘“ (Mutius, Albert von: Graf Albert Pourtalès. Ein preußisch-deutscher Staatsmann, Berlin 1933, S. 18–19.)
    • Sie begleitete ihren Gemahl als Diplomat an dessen Einsatzorte, z. B. 1848–1851 nach Konstantinopel.
    Quellen

    • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser 1891, S. 780-781.
    • Handbuch des preußischen Adels 1892, S. 62-63.
    • Saale-Zeitung, Nr. 325, 15.07.1892, S. 2.
    • Mutius, Albert von: Graf Albert Pourtalès. Ein preußisch-deutscher Staatsmann, Berlin 1933.